EICMA: What's new von NIU?

EICMA: What's new von NIU?

An der grössten Motorrad-Ausstellung der Welt, der EICMA 2019 in Milano, hat NIU Präsenz markiert. Wir haben NIU dort getroffen und uns einen Überblick über die wichtigsten Anpassungen verschafft. Nebst einer neuen Trademark-Bezeichnungen gibt es im Verlauf von 2020 Neuerungen im Modell-Portfolio. Das Wichtigste im Überblick.

Neu mit Kürzel «Qi» in der Produktbezeichnung

Die ursprüngliche Kategorisierung der Produkte in N-, M- und U-Serie ist angepasst worden in NQi, MQi und UQi. Der N-GT zum Beispiel ist zum NQi GT geworden, der N-Sport zum NQi Sport, der M+ zum MQi+. NIU nennt als Beweggründe:

  • die konfliktfreie Anwendung eines globalen Markenzeichens ihrer Modelle (vermutlich gab es Kollisionen mit Bezeichnungen von Marken anderer Hersteller).
  • «Qi» soll die Ansprüche von NIU an Qualität und Intelligenz verkörpern und ist natürlich auch angelehnt an das Kürzel für Intelligenz-Quotient, das in vielen Sprachen gebräuchlich ist

Ein neuer Bruder in der NQi-Serie

Abgesehen von den neuen Bezeichnungen bleiben die erfolgreichen Modelle NQi Sport und NQi GT im 2020 unverändert im Angebot. Der GT wird aber einen Bruder mit grösserem Rollmaterial kriegen. Der neue NQi GTS wird die 70 km/h auf 14-Zoll-Rädern abspulen. Dadurch musste natürlich das Erscheinungsbild (primär die Karosserie) leicht adaptiert werden, was sich definitiv nicht negativ auf die Optik auswirkt. Sportlich sieht er aus. Erste Lieferungen in die Schweiz sind wohl eher gegen Ende des Frühlings 2020 zu erwarten - und auch nur, wenn der Schweizer NIU-Partner ausdrücklich bestellt (MOBILIZE wird dazugehören). Scheinbar ist die Sitzhöhe für kleinere Menschen eher oberen Ende der Toleranzgrenze.

NIU MQi GT Prototyp

Ganz neu: MQi GT

NIU MQi GT Prototyp EICMAEinen komplett neuen Vertreter kriegt die MQi-Serie: den MQi GT. Optisch irgendwie zwischen der NQi-Serie und dem heutigen MQi+ angesiedelt, erinnern aber viel Einzelheiten überhaupt nicht mehr an die Vertreter beider Kategorien.

Der neue Vertreter ist deutlich grösser als die bisherigen Modelle der MQi-Serie und kommt mit völlig veränderter Karosserie daher. So sind z.B. auch die Fussrasten für Mitfahrer integrierter Bestandteil davon.

Der MQi GT nimmt zwei Batterien auf, leistet nominal 3'000 Watt und macht 70 km/h. Als Reichweite sind 100 km zu erwarten. Er rollt konsequent auf 14-Zoll-Rädern (keine 12-Zoll-Alternative wie beim NQi GT). Scheinbar wird es keinen physischen Schlüssel mehr geben - freigeschaltet und gestartet wird über die App.

Dass zwei Passagiere zugelassen sind, ist keine Neuheit in der MQi-Serie (das ist bereits beim MQi+ der Fall). Allerdings muss es sich nun nicht mehr um zwei Zwerge handeln.

An der EICMA 2019 schien es sich noch um einen Prototypen zu handeln. Nach unserem Verständnis ist die Auslieferung in der Schweiz vor Herbst 2020 utopisch.

Auch bei UQi ein 14-Zöller 

 

NIU NQi GT Pro EICMA 2019Schon fast abenteuerlich mutet die Bezeichnung UQi GT Pro für das neue Aushängeschild der UQi-Serie an. Der extrem leichte Einplätzer wird ebenfalls mit 14-Zoll-Rädern daherkommen. Mit seinem sparsamen 1'200-Watt-Motor werden rund 60 - 70 km Reichweite möglich sein. Das ist eine erstaunliche Verdoppelung gegenüber dem heutigen Modell - mit Blick auf die neue Batterie-Kapazität (42 Ah anstelle von bisherigen 21 Ah) aber nur logisch.

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Remo Fleischli | remo@mobilize.ch | +41 79 469 66 12


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